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Allgemeines

Myanmar (früher Birma oder Burma) ist ungefähr doppelt so groß wie Deutschland und hat ca. 53 Mio. Einwohner. Regiert wurde das Land lange Zeit von einer Militärjunta von der Hauptstadt Naypyida, seit 2011 zeigen sich aber erste Demokratisierungstendenzen. Vielfalt ist ein auffälliges Kennzeichen dieses Landes, das sich über 100 verschiedene Volksgruppen teilt, von denen sich aber ca. 90% zum Buddhismus bekennen. Das Land hat sich, im Gegensatz zu seinen Nachbarn, erst spät dem Tourismus geöffnet, so dass hier einzigartige und ursprüngliche Erlebnisse möglich sind.

Die Menschen in Myanmar sind Fremden gegenüber überaus freundlich und aufgeschlossen. Kulturell sind es die tausenden von Pagoden, die dieses Land auszeichnen, gemischt mit den Bauten der englischen Kolonialherren, die das Land vom 1885 bis 1948 beherrschten. Neben alten Klöstern, dem bunten Treiben in den Dörfern machen es die nahezu unberührten herrlichen Sandstränden zu einem, selbst für Südostasien, außergewöhnlich reizvollem Reiseland.

 
  Willkommen in Myanmar!

Hier wollen wir Ihnen allgemeine Informationen bieten, die Ihnen bei Ihrem Myanmar-Aufenthalt nützlich sein werden. Wenn Fragen auftauchen, zögern Sie nicht uns anzurufen oder eine E-Mail zu senden.

Regionen

Es gibt sehr interessante Städte im Innern des Landes sowie Küstenstädte mit sehenswerten Stränden. Zu diesen Stränden gehört der des Mergui-Archipels. Über 500 Inseln, meist bewaldet und menschenleer, bieten nicht nur Badeurlaubern Entspannung, wer einen Tauchgang vornimmt kann eine der weltweit schönsten Korallenlandschaften bestaunen. Ngapali hat einen außergewöhnlich schönen Strand und kann leicht mit dem Flugzeug erreicht werden. Der Palmengesäumte Silver Beach (Ngwe Saung) ist fast unbewohnt und bietet die perfekten Vorrausetzungen zur Erholung, aber auch für einen Aktiv-Urlaub mit Windsurfen, Radfahren oder Tauchen finden Sie ausreichend Gelegenheit.

Rangun (Yangon) war die ehemalige Hauptstadt von Birma/Myanmar. Sie liegt am gleichnamigen Fluss und hat noch viele Bauten aus der Kolonialzeit. Hauptziel ist die große vergoldete Shwedagon Pagode, das Nationalheiligtum des Landes. Sie überragt die restlichen Tempel, Pavillons und andere sakralen Gebäude und wurde ursprünglich als Heiligtum für acht Haare Buddhas errichtet.

Im Norden ist Mandalay, die zweitgrößte Stadt des Landes, das kulturelle Zentrum. Sie war die letzte Hauptstadt des Landes vor der Machtübernahme durch die Engländer. Vom ehemaligen Herrscherpalast ist nur noch ein Gebäude (Shwenandaw Kyaung) zu besichtigen. Reizvoll sind auch vier verlassene Städte in der Nähe. Das an den Ufern des Ayeyarwaddy gelegene Bagan ist die beeindruckenste verlassene Stadt des Landes und zählt daher zu den absoluten Muss-Zielen für Myanmar-Touristen. Die um das 12. Jahrhundert errichteten Tempel und Bauwerke sind heute die bedeutensten archäologischen Stätten von ganz Südostasien. Versäumen Sie es nicht den Sonnenuntergang in dieser im 13. Jahrhundert wohl größte Stadt der Welt zu erleben.
Wer die Originalstätten des Films „Die Brücke am Kwai“ besuchen möchte, kann das von Mawamyine aus tun. 60 km südlich dieser Stadt, deren Bauten immer noch den Flair der britischen Regentschaft verströmen, kann man den Soldatenfriedhof, der bei dem Bau der berühmten Brücke gestorbenen, besuchen. Hauptaugenmerk in Mawamyine sind heute die zahlreichen Pagoden und die Arbeitselefanten, deren Leistungen man hier bestaunen kann.

Der Inle See in der Mitte des Landes ist vor allem für seine „schwimmenden Gärten“ berühmt. Die Dörfer rund um den See stehen auf Pfählen und die Gegend bietet neben farbenfrohen Märkten auch großartige Pagoden. Eine der berühmtesten Pagoden Myanmars befindet sich in Kyaiktiyo, auch genannt goldener Fels. Diese soll nur durch ein Haar Buddhas in der Balance gehalten werden, da sie auf einem Stein errichtet wurde.

 

 
 
 

Klima

In Myanmar ergeben sich drei Reisezeiten. Von März bis Mai wird es heiß, mit Temperaturen bis zu 40°. Die Regenzeit beginnt im Juni und endet im September. Vom Oktober bis Februar ist es trocken. Eine generelle Reiseempfehlung kann nicht gegeben werden, da jede Wetterperiode ihre eigenen Vorzüge hat. Allgemein gilt die Zeit zwischen Oktober und März als beste Reisezeit. Regionen wie Mandalay, Bagan oder der Inle See sind vom Monsun kaum betroffen und können das ganze Jahr besucht werden. In der Regenzeit kann eine üppig grüne Landschaft im Gegensatz zum trockenen Winter auch ihren Reiz haben. Einzige Einschränkung sind sehr ländliche Gebiete, wo der Monsunregen oft Schäden an den Straßen hinterlässt.

Einreisebestimmungen und Ausreise

Bürger von Deutschland, der Schweiz und Österreich benötigen ein Visum zur Einreise. Dieses kann bei den Botschaften von Myanmar beantragt werden. Vorrausetzung ist ein bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, zwei Passbilder und ein Rückflugticket. Die aktuelle Visagebühr erfragen Sie bitte bei den Botschaften (siehe unten). Kinder unter 7 Jahren mit eigenem Pass, bzw. in Begleitung der Eltern, zahlen keine Visumsgebühr. Bei der Einreise müssen pro Person mindestens US$ 300,- als Reisebudget nachgewiesen werden. Zu Ihrer Sicherheit beantragen Sie Ihr Visum mindestens 4-6 Wochen vor Abflug. Ein Visa on Arrival ist nicht mehr möglich! Beachten Sie bitte, dass bestimmte Gebiete mit dem 28-Tage Touristenvisum nicht besucht werden können. Die Reisehinweise des Auswärtigen Amts sollten Sie auf jeden Fall einsehen.

Impfungen (empfohlen)

Es sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben, wenn Sie nach Myanmar reisen, aber wir empfehlen folgende. Prüfen Sie Ihre letzte Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A und B Impfungen. Eine Auffrischungsimpfung von Typhus, Tollwut und der Cholera kann, insbesondere bei längerem Aufenthalt, sinnvoll sein. Pflicht ist es bei Einreise aus Gelbfieberinfektionsgebieten eine entsprechende Impfung nachzuweisen. Dies gilt insbesondere für Rucksackreisende, die ebenfalls ihre Meningitis-Impfung auffrischen sollten. Auch die Malaria ist in Teilen des Landes und in der Regenzeit anzutreffen. Zu Ihrer Sicherheit kontaktieren Sie das zuständige Tropen-Institut.

Essen und Trinken

Die burmesischen Curry sind vergleichbar mit der Küche ihrer Nachbarländer, wenn auch in der Regel weniger scharf. Auf die Basisnahrungsmittel wie Reis und Nudeln gibt es eine Fülle von Beilagen. Der Grundgeschmack ist für den europäischen Gaumen eher sauer, salzig und ölig. In den größeren Städten finden sich aber auch Restaurants mit europäischer, thailändischer, chinesischer oder indischer Küche. Das Volk der San hat eine eigene sehr geschmackvolle Küche, die mit der burmesischen nicht vergleichbar ist.
Achtung: Leitungswasser und Wasser enthaltendes wie Eiswürfel und Speiseeis sollten Sie nicht trinken bzw. essen. Trinkwasser, original abgefüllt und mit Sicherheitsverschluss, gibt es fast überall zu kaufen.

Stromspannung

ist 220 Volt bei 50 Hz. Ein Adapter für die Steckdosen sollten Sie mit sich führen. Plötzliche Stromausfälle sind in den Städten leider die Regel, was die Hotels aber mit Generatoren kompensieren. Empfindliche elektronische Geräte, wie Computer, können aufgrund der starken Spanungsschwankungen nur mit Bedacht geladen werden.

Telefon / Post

Bei der Infrastruktur zwischen Stadt und Land bestehen große Unterschiede. Ist ein Brief, der den beiden Großstädten Mandalay oder Yangon eingeworfen wird, in ca. zwei Wochen in Europa, so braucht er aus den ländlichen Provinzen mindestens eine Woche länger. Ähnliches gilt für die Telekomunikation. In den Städten finden sich Möglichkeiten zum telefonieren und zum beliebten Faxen (Kosten vorab erfragen!). Das Handy können sie aufgrund fehlender Roaming-Verträge nicht einsetzen. Beschränkt können Sie auch das Internet benutzen. Es gibt zwar in größeren Städten Internet-Cafes, aber der Verbindungsaufbau ist sehr langsam und viele Seiten sind von der Regierung gesperrt. Das betrifft auch viele E-Mail-Provider, so dass Sie ihre E-Mails in der Regel nicht abrufen können.

Währung und Umtausch

Landeswährung ist der Kyat unterteilt in 100 Pyas. Der offizielle Wechselkurs zum Euro oder Dollar entspricht nicht dem, den Sie in den Wechselstuben erzielen (bis 1.500 Kyat für 1€). Kreditkarten werden zur Zeit noch selten akzeptiert, weshalb das gesamte Reisebudget als Bargeld mitgeführt werden sollte. Sie können in der Regel problemlos mit US$ bezahlen. Es ist empfehlenswert US$-Scheine in kleiner Stückelung (viele 1 US$-Scheine, möglichst neuwertig) mitzuführen. Es werden inzwischen auch problemlos Euro in die Landeswährung umgetauscht.

Zoll- und Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Devisen mit einem Wert von über US$ 2.000,- sowie Wertgegenstände wie Schmuck, Computer oder Kameras müssen beim Zoll angemeldet werden. Auch die Ausfuhr ist reglementiert. Schmuck oder sonstige Wertgegenstände müssen bei Händlern gekauft werden, die entsprechende Ausfuhrpapiere ausstellen können. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist gänzlich untersagt.
Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie sich verschreibungspflichtige Medikamente von Ihrem Arzt (auf englisch) bescheinigen lassen, da die Einfuhr bestimmter Medikamente verboten ist. Das Auswärtige Amt hält entsprechende Informationen bereit. Der Besitz von reglementierten Arzneimittel ohne ein entsprechendes Dokument kann zur Verweigerung der Einreise führen.

Sicheres Verhalten

Myanmar ist ein sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist wesentlich niedriger als in Westeuropa. Das Wesen der Einwohner ist überaus freundlich auch Fremden gegenüber und sollte ebenso, zumindest mit einem Lächeln, beantwortet werden. Beim Fotografieren der Einwohner sollten Sie auf jeden Fall deren Einverständnis einholen und beim Besuch religiöser Stätten geeignete Kleidung tragen. Der Besitz und Konsum von Drogen ist verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

Da das Gesundheitssystem auf einem eher niedrigen Niveau liegt, sollten Sie für alle Fälle gut versichert sein, eine Reisekrankenversicherung mit Rückholservice gehört auf jeden Fall zu Ihrer vorbereitenden Gesundheitsabsicherung. Wichtige Medikamente sollten in ausreichender Menge mitgeführt werden und auf der Reise Hitze vertragen. Die großen Hotels halten zwar für Notfälle Ärzte in Bereitschaft, das entbindet sie nicht von der Aufgabe insbesondere beim Essen auf eine ausreichende Hygiene zu achten.

Kleidung

Aufgrund der Witterung können Sie Myanmar mit leichter Sommerbekleidung bereisen, die am besten atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. Wenn es von November bis Februar kühler ist, sind leichte Wollsachen zu empfehlen. Ein Hut, eine gute Sonnenbrille und ein Regenschutz (insbesondere in der Regenzeit) sollten in keinem Reisegepäck fehlen.

Botschaften in Deutschland, Schweiz und Myanmar

Deutschland
Botschaft Myanmar
Thielallee 19
14195 Berlin
Tel.: (030) 206 157 10
Fax: (030) 206 157 20
www.botschaft-myanmar.de
E-Mail: info@meberlin.com

Embassy of the Federal Republik of Germany
9 Bogyoke Aung San Museum Road,
Bahan Township,
Rangoon (Yangon) 11201
Telefon: (0095 1) 54 89 51, 54 89 52, 54 89 53
Fax: (0095 1) 54 88 99
Homepage
E-Mail: info@rangun.diplo.de

Österreich
Botschaft der Union Myanmar
Thielallee 19
14195 Berlin
Tel: (+49 / 30) 20 61 57 0
Fax: (+49 / 30) 20 61 57 20
www.botschaft-myanmar.de
E-Mail: info@meberlin.com

Für Österreicher in Myanmar ist die Botschaft in Bangkok (siehe Thailand) zuständig.

Schweiz
Generalkonsulat Myanmar
Avenue Blanc 47
1202 Genf
Tel.: (022) 906 98 70
Fax: (022) 738 48 82
www.myanmargeneva.org
E-Mail: mission@myanmargeneva.org

Embassy of Switzerland
No. 11, Kabaung Lane, Pyay Road
Hlaing Township,
Yangon
Tel: (+95-1) 534754 / 512873 / 507089
Fax: (+95-1) 534754 / 512873 / 207089
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